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Regionale Analysen (OWL)
Regionencheck 2007 für den Raum Ostwestfalen-Lippe (OWL)
Regionencheck 2007 für Ostwestfalen-Lippe (OWL)
Die Analyse zeigt neben der regionalen Risikostruktur Gefährdungspotenziale nach verschiedenen Strukturmerkmalen auf, um Rückschlüsse auf regionale Forderungsausfallrisiken zu ziehen
In Zusammenarbeit mit den Creditreform-Geschäftsstellen in der Region OWL wurde der diesjährige Regionencheck auf der Pressekonferenz am 14. Juni 2007 in Bielefeld vorgestellt.
Die Analyse dient als Instrument zur Darstellung der Risikostruktur einer Region und zeigt Gefährdungspotenziale nach verschiedenen Strukturmerkmalen auf.
So wird die Struktur unserer Region aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, um die spezifische Risikosituation darzustellen und daraus Rückschlüsse zu ziehen. Auf diese Weise kann herausgearbeitet werden, in welchen Branchen die Region Ostwestfalen-Lippe besonders insolvenzgefährdet ist und welche Rechtsformen oder Umsatzklassen mit einer hohen Ausfallrate behaftet sind.
Funktionsweise
Durch eine stichtagsbezogene Selektion wir die Anzahl der Unternehmen sowie die Anzahl der ausgefallenen Firmen je Region ausgewiesen. Grundlage und Orientierungsgröße des Analyseverfahrens ist der Creditreform-Risiko-Indikator
(CRI) in %, der die Ausfallwahrscheinlichkeit angibt.
Die aktuelle Version des OWL-Regionenchecks stellen wir Ihnen kostenlos als PDF-Dokument zur Verfügung:
OWL-Regionencheck vom 14. Juni 2007
Über diese Analyse - Auszüge
Wer Kredite in Ostwestfalen-Lippe vergibt, kann -statistisch betrachtet- am ruhigsten schlafen, wenn die Schuldner im Kreis Paderborn und Höxter zu Hause sind. Dem gegenüber ist bei Geschäften in Bielefeld aufgrund des mit einem CRI von 2,99% erhöhten Ausfallsrisikos mehr Vorsicht geboten. Parallele Tendenzen waren bereits im Vorjahr und in der Creditreform Analyse zur Überschuldung privater Haushalte per Jahresende 2006 erkennbar.
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Kreis/ Stadt
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Anzahl Unternehmen
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Ausfälle
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CRI
|
Ausfallrisiko
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Paderborn
|
13.767
|
258
|
1,87%
|
gering
|
|
Höxter
|
6.294
|
127
|
2,02%
|
mittel
|
|
Minden-Lübb.
|
13.856
|
287
|
2,07%
|
mittel
|
|
Gütersloh
|
16.713
|
368
|
2,20%
|
mittel
|
|
Herford
|
12.043
|
283
|
2,35%
|
mittel
|
|
Lippe
|
14.269
|
356
|
2,49%
|
mittel
|
|
Bielefeld
|
14.449
|
432
|
2,99%
|
erhöht
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OWL
|
91.391
|
2.111
|
2,31%
|
mittel
|
Die Tabelle zeigt detailliert die einzelnen Ausfallrisiken der Kreise in Ostwestfalen-Lippe und in Bielefeld. Der CRI für OWLvon 2,31% liegt demnach leicht über dem Bundesdurchsnitt von 2,26%. Im Vergleich zu Nordrhein Westfalen (CRI = 2,48%) schneidet OWL deutlich besser ab.
Zeitreihenanalyse für OWL
Die schlechten Meldungen vorweg: Trotz einer in 2006 beginnenden Verbesserung der Konjunktur hat sich die Situation in den Kreisen Höxter (2,02% nach 1,85% in 2005) und Herford (2,35% nach 2,22% in 2005) leicht verschlechtert.
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Kreis/ Stadt
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CRI 2002
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CRI 2003
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CRI 2004
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CRI 2005
|
CRI 2006
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Prognose CRI 07
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|
Paderborn
|
2,25
|
2,46
|
2,27
|
2,04
|
1,87
|
1,85
|
|
Höxter
|
2,19
|
2,18
|
1,81
|
1,85
|
2,02
|
1,95
|
|
Minden-Lübb.
|
1,94
|
2,19
|
2,73
|
2,32
|
2,07
|
2,06
|
|
Gütersloh
|
2,24
|
2,47
|
2,33
|
2,33
|
2,20
|
2,17
|
|
Herford
|
2,52
|
2,27
|
2,72
|
2,22
|
2,35
|
2,30
|
|
Lippe
|
2,31
|
2,01
|
2,94
|
2,59
|
2,49
|
2,47
|
|
Bielefeld
|
2,76
|
3,81
|
3,03
|
3,15
|
2,99
|
2,98
|
In allen anderen Kreisen hat sich der positive Gesamttrend durchgesetzt. Die beste Entwicklung konnte dabei der Kreis Minden-Lübbecke melden. Hier verbesserte sich der CRI um 0,25% Punkte von 2,32% auf nunmehr 2,07%.
Erfreulich ist sicher die Entwicklung in Bielefeld, wo die Geschäftslage mit einem CRI von 2,99% inzwischen wieder "nur noch" ein erhöhtes Risiko darstellt.
Die aktuelle Prognose für das laufende Jahr 2007 fällt in allen OWL Kreisen tendenziell weiter leicht verbessert aus - allerdings wohl nicht mit der Dynamik von 2006.
Die komplette Analyse entnehmen Sie bitte rechts dem Download Ordner.
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